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Mah-Jongg auch Mahjongg oder Mahjong, dt. etwa: Sperlingsspiel, ist ein altes chinesisches Spiel für vier Personen.

Mah-Jongg wird in unzähligen Regel- varianten gespielt. In der Standard -Variante wird mit 136 Steinen gespielt, die acht Ziegel der Haupt- farbe werden nicht verwendet.

Im traditionellen chinesischen Spiel werden bestimmte Spielbilder mit dem Punktemaximum bewertet.

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Joseph Park Babcock (1893-1949), ein amerikanischer China-Reisender, verfasste in den 1920er Jahren ein Regelwerk basierend auf unterschiedlichen Varianten, die er kennengelernt hatte, und brachte das Spiel in die USA. Babcock gab ihm den Namen MAH-JONGG (in dieser Schreibweise) – den er als Marke eintragen ließ. Um den Markenschutz nicht zu verletzen, wurde diese Schreibung vielfältig variiert. Dieser im Westen gebräuchliche Name bezeichnet im engeren Sinn den Hanfsperling, der auf dem Spielstein Bambus-Eins abgebildet ist.

Babcock bezeichnet Mah-Jongg im Vorwort zu seinem Red Book als eine eigene Entwicklung basierend auf dem alten chinesischen Spiel, das seinerseits – zumindest im Ursprung – jahrhundertealt sei (The Chinese game itself was a gradual development of centuries of play in China). Als Entstehungsort nennt er an anderer Stelle die Stadt Ningpo oder die Provinz Fukien. Möglicherweise irrte sich Babcock bezüglich des tatsächlichen Alters, dem Zwecke der Vermarktung war es sicher zuträglich, Mah-Jongg als sehr altes Spiel auszugeben (vgl. H. F. Müllers Spiel Glocke und Hammer).

Es wurde etwa behauptet, es hätte das Spiel schon vor 4.000 Jahren zur Zeit der Shang-Dynastie gegeben; Mah-Jongg wäre lange Zeit dem einfachen Volk verboten und nur der Oberschicht vorbehalten gewesen.

Tatsächlich entstand Mah-Jongg wohl erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die ältesten erhaltenen Spiele datieren um 1870, die ältesten schriftlichen Hinweise aus 1890. Jedenfalls verbreitete sich das Mah-Jongg-Spiel rasch in China und Japan. Nachdem Babcock das Spiel in den USA bekanntgemacht hatte, gelangte Mah-Jongg zu weltweiter Popularität – vergleichbar dem Canasta in den 1950er-Jahren.

Es wurden eigens Fabriken gegründet, um die Nachfrage nach Mah-Jongg-Spielen zu befriedigen, zumal das Gerücht umging, importierte Spiele wären mit Viren verseucht. Der führende Mah-Jongg-Hersteller in Deutschland waren die Hamburger Nordicus-Golconda Werke.

Es gab Mah-Jongg-Zeitschriften, in vielen amerikanischen Städten wurden Mah-Jongg-Turniere veranstaltet. In New York wurde 1937 die National Mah Jongg League gegründet, welche versuchte, einheitliche Regeln festzulegen.

Doch bereits wenige Jahre später verschwand das Mah-Jongg als eine Mode, so schnell wie sie gekommen war. Heute wird außerhalb von China und Japan Mah-Jongg nur von einem kleinen Kreis von Spielern gespielt – in China und Japan hingegen ist das Spiel überaus populär.

Von den Regeln her könnte man Mah-Jongg als eine Variante des Kartenspiels Rummy beschreiben, das statt mit franzsischen Karten eben mit „chinesischen“ Spielkarten gespielt wird. Trotz auffallender Ähnlichkeiten gibt es keine Hinweise, dass sich das Rummy-Spiel aus dem Mah-Jongg entwickelt hätte, bzw. umgekehrt. Auch die Abstammung von einem hypothetischen gemeinsamen Vorfahren ist nicht erwiesen.

Quelle: Wikipedia

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